piwik no script img

Stiftung will jüdische Frauen fördern

Mit dem Ziel, jüdisches Vermögen, das sich nichtjüdische Deutsche im Nationalsozialismus angeeignet haben, an deren Nachkommen zurückzugeben, streben neun jüdische Frauen aus Kunst und Wissenschaft die Gründung einer Stiftung „Zurückgeben“ an. So soll die Arbeit jüdischer Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen gefördert werden, betonte Birgit Rommelsbacher von der Initiativgruppe gestern. Die Stiftung wolle zudem an das künstlerische und wissenschaftliche Wirken jüdischer Frauen und Männer erinnern, das von Nazi-Deutschen zerstört wurde, sowie an die jüdischen Frauen, die sich bis 1933 in der Frauenbewegung engagierten.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen