Neu-Übersetzung von Gustave Flaubert Stilwille und Rauch Elisabeth Edl hat Flauberts Desillusionsroman „L’Éducation sentimentale“ neu übertragen. Der deutsche Titel lautet jetzt „Lehrjahre der Männlichkeit“. Von Stephan Wackwitz 19.10.2020
Alle, die ich liebe oder lieben muss Entsagung, Innerlichkeit, Stuttgart: Anna Katharina Hahns spätromantischer Roman „Aus und davon“ Von Stephan Wackwitz Ausgabe vom 13.6.2020, Seite 15, literatur Download (PDF)
Literaturnobelpreis für Peter Handke Der Wundersame Der Nobelpreis für Literatur 2019 geht an Peter Handke. Politisch mag er fragwürdig sein, literaturgeschichtlich wird sein Werk überdauern. Von Stephan Wackwitz 10.10.2019
Neue Bücher von David Shields Ärger mit toxischer Männlichkeit Wie soll man mit dem Syndrom der toxischen Männlichkeit umgehen? Essayist David Shields hat gleich zwei Bücher zum Thema geschrieben. Von Stephan Wackwitz 8.7.2019
Essay Osteuropa Einfach mal hinfahren Kommentar von Stephan Wackwitz Viele Deutsche wissen zu wenig über osteuropäische Gesellschaften. Sie haben es bisher nicht geschafft, die Länder als gleichberechtigt wahrzunehmen. 10.5.2019
Roman „Apoll Besobrasow“ Gelage und Erleuchtungen Junge Leute, heimatlos, auf der Suche nach inspirierter Künstlerarmut und Bohemeromantik: Boris Poplawskis Roman „Apoll Besobrasow“. Von Stephan Wackwitz 12.5.2019
Kommissar-Maigret-Autor neu übersetzt Ein Jedermann im Trenchcoat Der Vielschreiber George Simenon, der mit einfachsten Mitteln magische Wirkungen erzeugen konnte, ist nun als Klassiker ganz neu zu entdecken. Von Stephan Wackwitz 9.2.2019
Das Trauma vernarbte nie Unter dem Decknamen Dora machte Freud Ida Bauer als Patientin weltberühmt. Nun gibt ihr die Autorin Katharina Adler in einem berührenden Roman ihren Namen und ihr Leben zurück: „Ida“ Von Stephan Wackwitz Ausgabe vom 21.7.2018, Seite 12, kultur Download (PDF)
J. M. Coetzee-Roman „Die Schulzeit Jesu“ Jesus? Einfach nur ein Kind im Bus Der Autor übermalt die Geschichte von Jesus: Der kommt aus einer Patchworkfamilie, ist stinkfaul und mag Ballett. Seltsam oder erfrischend anders? Von Stephan Wackwitz 31.3.2018
Roman „Jahre später“ Ein halb verschleiertes Verhängnis In ihrem Roman „Jahre später“ beschreibt Angelika Klüssendorf kaum verhüllt ihre gescheiterte Ehe mit dem FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher. Von Stephan Wackwitz 5.2.2018
Deutsch-amerikanische Philosophie Wie Persönlichkeit erfunden wurde Historische Beziehungen: Das Pingpong der Ideen, die über den Atlantik hin und her reisten, kann uns helfen, die Gegenwart zu verstehen. Von Stephan Wackwitz 3.1.2018
Neue Biografie über Ingeborg Bachmann Als Dichterinnen wichtig waren Ina Hartwig unternimmt essayistische Ausflüge in die Tiefendimensionen eines turbulenten Lebens und bedeutsamen Werks. Von Stephan Wackwitz 26.12.2017
Schriftsteller Giwi Margwelaschwili Ein Junge, der Spielkameraden ersann Giwi Margwelaschwili wird 90 – eine gute Gelegenheit, sich mit dem deutsch-georgischen Schriftsteller und Philosophen zu beschäftigen. Von Stephan Wackwitz 14.12.2017
Gisela von Wysockis Frankfurt-Buch Der erotische Adorno Gisela von Wysocki studiert bei Adorno und lernt ihn als irgendwie dämonisch kennen. „Wiesengrund“ ist fabelhaft erzählt – aber kein Roman. Von Stephan Wackwitz 3.3.2017
Als es Nacht wurde auf der Welt Jahrestag Am 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig in Brasilien das Leben. Sein letztes Werk über die präfaschistische Gesellschaftsordnung und die Zeit im Exil analysiert ein Essay von George Prochnik Von Stephan Wackwitz Ausgabe vom 23.2.2017, Seite 17, Gesellschaft + Kultur Download (PDF)