: Stadt Fulda mit Klage gegen Hubschrauberlärm gescheitert
Fulda/Köln (dpa) - Eine Klage der Stadt Fulda, mit der die Bundesrepublik verpflichtet werden sollte, einen Außenlandeplatz für den US-Hubschrauberplatz Fulda-Sickels zu bauen, ist ohne Erfolg geblieben. Fuldas Oberbürgermeister Wolfgang Hamberger (CDU) teilte am Freitag mit, das für Bundesliegenschaften zuständige Verwaltungsgericht Köln habe die Klage aus formalen Gründen abgewiesen und auf die Zuständigkeit von Zivilgerichten hingewiesen.
Schon der Versuch, 1986 vor dem Verwaltungsgericht in Kassel zu klagen, war gescheitert, weil das Gericht sich für unzuständig erklärt hatte. Klagegrund für die Stadt war der Lärm, der von dem Flugplatz ausgeht. Seit dem Abschluß des Gestattungsvertrages für die Nutzung des Areals mit der US -Armee 1962 sei der damalige kleine Landeplatz zu einer intensiv genutzten Anlage erweitert worden.
Der Flugbetrieb beeinträchtige „die körperliche Unversehrtheit vieler Menschen im Umfeld des Flugplatzes erheblich“. In Fulda-Sickels hat die US-Armee etwa 70 Hubschrauber stationiert.
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