: Springer trennt sich von Fleissner
Der Axel Springer Verlag trennt sich zum 1. Januar 1996 von dem wegen seiner Rechtslastigkeit umstrittenen Verleger Herbert Fleissner. Die Berliner Buchverlage, insbesondere Ullstein, werden von Springer fortgeführt, während Fleissner die übrigen Verlage der Gruppe übernehmen wird. Die Trennung des Springer Verlags von Fleissner war bereits seit längerem erwartet worden. Der Verleger war immer wieder kritisiert worden, weil er Bücher von Franz Schönhuber und anderes als rechts und antisemitisch angesehenes Gedankengut in sein Verlagsprogramm aufnahm. Schönhuber hatte den Verlag im Juli verlassen, nachdem Fleissner sein jüngstes Buch abgelehnt hatte.dpa
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