: „Springende“ Gene im Freilandversuch
Der erste gentechnische Freilandversuch in der Bundesrepublik wird Ende Mai in Köln starten. Dann werden 30.000 gentechnisch veränderte Petunien auf einem Acker gepflanzt. Vor der Wissenschaftspressekonferenz in Bonn sagte gestern der Direktor des Kölner Max-Planck-Institutes für Züchtungsforschung, Professor Saedler, bei dem Versuch solle die Aktivität von „springenden“ Genen erforscht werden. Dazu wird in die Petunien ein Gen aus Mais eingebracht. Vor den Gefahren dieses Versuchs haben Experten mehrfach gewarnt.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen