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Sprechen mit Alpakas

Thüringer Polizei ist für jeden Notfall gerüstet

Bei der Thüringer Polizei muss jemand an den berauschenden Mitteln aus der Asservatenkammer genascht haben. Anders können wir uns das Alpaka-Drama nicht erklären, das am Montag aus der Polizeiinspektion Jena in die Ticker rauschte. Überschrift: „Wenn Alpakas reden könnten.“ Da können wir nur den tschechischen Schriftsteller Karel Čapek zitieren: „Wenn Hunde sprechen könnten, fänden wir es vielleicht genauso schwer, mit ihnen auszukommen wie mit anderen Leuten.“ Aber ob das auch für Alpakas gilt? Der hochdramatische Fall nahm jedenfalls im Saale-Holzland-Kreis seinen Lauf, als „eine Bürgerin auf eine Herde Alpakas aufmerksam wurde, da diese ungewöhnlich laut schrien. Nachdem man dem Grund des Schreiens nachging, wurde festgestellt, dass ein Alpaka offenbar tot am Boden lag.“ Ojemine! Ein totes Alpaka! Was kann jetzt noch helfen? Ein Bestatter? Gott höchstpersönlich? „Wie sich herausstellte, hatte sich das Alpaka nur einen Nerv eingeklemmt.“ Ein Alpaka mit Hexenschuss! Da hilft nur Reden mit Alpakas. Was die Thüringer Polente offenbar beherrscht. Mit den richtigen Hilfsmitteln für die Übersetzung aus dem Alpakischen.

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