: Sport leidet unter Lottomüdigkeit
Dem Berliner Vereinssport werden im kommenden Jahr voraussichtlich 800.000 Euro weniger aus Zuwendungen der Klassenlotterie zur Verfügung stehen. 15 Prozent der Lottomittel stehen dem Landessportbund Berlin (LSB), 10 Prozent der Senatssportverwaltung zu. Für den LSB bedeutet dies in diesem Jahr einen Zuschuss von rund 13 Millionen Euro. Da die Umsätze der Klassenlotterie schrumpfen, verringert sich entsprechend die Summe für den Sport. Nicht verändert hat sich das Volumen der vom Abgeordnetenhaus für 2003 beschlossenen staatlichen Sportförderung. Sie beträgt wie im laufenden Jahr rund 9,5 Millionen Euro. Der Direktor des LSB, Norbert Skowronek, erklärte, 2003 werde ein sehr schwieriges Jahr für den Landessportbund. „Es finden bereits Krisensitzungen statt, um einen einigermaßen ausgeglichenen und vernünftigen Haushalt zu verabschieden“, so Skowronek. Die Sparzwänge führten auch dazu, dass durch „sozial verträgliche Maßnahmen der Personalbestand unseres Hauses um 11,5 Prozent verringert wird“. DPA
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen