■ Spionage: „Topas“ gesteht
Düsseldorf (dpa) – Aus politischer Überzeugung will der frühere DDR-Topspion „Topas“ rund zwölf Jahre lang die Brüsseler Nato-Zentrale ausgespäht haben. Zur „Erhaltung des Friedens“ und zur „Stärkung des Sozialismus“ habe er 1968 in eine Zusammenarbeit mit der DDR-Spionagezentrale Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) eingewilligt, sagte der 49jährige Rainer Rupp gestern vor dem 4. Strafsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen