Soziologe über Corona-Maßnahmen: „Es geht immer um die Balance“

Jahrzehntelang war Risikomanagement individuelle Angelegenheit. Jetzt im Kollektiv zu denken, fällt manchen schwer, sagt Andreas Reckwitz.

Ein Mensch sitzt in einem leeren U-Bahn Abteil.

Verwaiste Straßen, leere U-Bahn – das öffentliche Leben wird immer weiter heruntergefahren Foto: Sebastian Wells/OSTKREUZ

taz: Herr Reckwitz, der Shutdown ist ein soziales Großexperiment. Was erkennen wir da?

Andreas Reckwitz: Wir erleben staatliches Katastrophenmanagement, ohne dass die Katastrophe bereits vollständig eingetreten ist. Man versucht vielmehr, mit Präventionsmaßnahmen Risiken zu minimieren. Wir bewegen uns im Stadium staatlichen Risikomanagements, allerdings in einer Totalität, die wir bislang nicht kannten.

In dieser Krise sind, was vor zwei Wochen noch unvorstellbar war, Grundrechte leichthändig und fast widerstandslos aufgehoben worden. Wie bedenklich ist das?

Bedenklich ist eine Einschränkung von Grundrechten immer. Als kurzfristige Maßnahme ist sie in diesem Fall wohl gut zu rechtfertigen. Bedenklich wäre es, wenn das politische Risikomanagement suggerieren würde, Maßnahmen seien alternativlos, weil von der Wissenschaft vorgegeben. Es gibt natürlich wissenschaftliche Argumente der Virologen, aber es handelt sich immer um politische Entscheidungen, die kontingent sind. Das macht ja das Politische aus.

geb. 1970 in Witten. Soziologe und Kulturwissenschaftler. Professor für Vergleichende Kultursoziologie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Veröffentlichte zuletzt: „Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. (Suhrkamp, 2017); „Das Ende der Illusionen. Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“, (Suhrkamp, 2019).

Es ist charakteristisch für jedes Risikomanagement, dass das eine Risiko, das man minimieren will – eine hohe Infektionsrate in kurzer Zeit –, andere Risiken hervorbringt – die Einschränkung der Persönlichkeitsrechte, ökonomische Risiken, psychische Risiken langer Ausgangssperren. Beim Risikomanagement geht es immer um eine Balance zwischen Vor- und Nachteilen, nie um das einzig Richtige.

Einige Jüngere haben unverdrossen Corona-Partys gefeiert. Was bedeutet das?

In den letzten Jahrzehnten war Risikomanagement fast ausschließlich eine individuelle Angelegenheit. Der Einzelne sollte für sich selbst vorsorgen und sich schützen, alles ist eine Frage der Eigenverantwortung. Die nun geforderte Denkweise, die Risiken der anderen zu minimieren, also im Kollektiv zu denken, scheint manchen schwerzufallen.

Ist die individualisierte Gesellschaft, die um Selbstverwirklichung kreist, zu der Solidarität fähig, die nun nötig ist?

Zunächst scheint es tatsächlich, dass die spätmoderne Gesellschaft auf die Anforderungen eines kollektiven Risikoregimes nicht gut vorbereitet ist. Der Wandel von den Pflicht- zu den Selbstverwirklichungswerten ist tiefgreifend. Dass eigene Wünsche und Bedürfnisse beschnitten werden, ist ungewohnt. Es gibt aber auch eine andere Seite.

In den spätmodernen Alltagspraktiken existiert eine erhebliche Experimentierfreude und Flexibilität, gerade in der urbanen, jüngeren Mittelklasse. Man kann sich gut auf ungewohnte Situationen einstellen. Das sehen wir jetzt ja auch. Von der spontanen Nachbarschaftshilfe bis zur Intensivierung der digitalen Kommunikation werden in der Krise neue Möglichkeiten ausprobiert.

Welche klassenspezifische Auswirkungen hat Corona?

Das ist ein entscheidender Punkt. Einerseits kann man natürlich sagen: Die Corona-Krise betrifft alle. Aber die Art der Betroffenheit unterscheidet die Klassen und Milieus deutlich. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob Homeoffice möglich ist – wie teilweise in der Wissensarbeit – und Gehälter weitergezahlt werden oder angesichts des Einbruchs der Nachfrage die Existenz in Gefahr ist. Das gilt für einfache Serviceberufe ebenso wie für Kulturschaffende oder Unternehmer im Einzelhandel.

Nichts wird mehr so sein wie zuvor, heißt es überall. Aber was genau? Kann man erkennen, was die Corona-Krise politisch und ökonomisch verändern wird?

Mit solchen Dramatisierungen bin ich erst einmal vorsichtig. Für Soziologen geht es ja immer um die Longue durée des Strukturwandels. Es ist die Frage, welchen Einfluss einzelne, auch sehr einschneidende Ereignisse haben. Die große Unbekannte ist hier sicher, wie tiefgreifend die ökonomische Krise sein wird. Davon abgesehen vermute ich, dass sich nach der Corona-Krise Wandlungsprozesse, die bereits vorher begonnen haben, verstärken.

Zum Beispiel?

Erstens wird diese Krise die Digitalisierung der Gesellschaft vermutlich forcieren. Denn im Zuge der Krise greift man auf digitale Instrumente zurück: Homeoffice, Digital Learning, digitale Beratung und Betreuung, Onlinekonsum. Das soziale Leben setzt in der Welt des Digitalen keine körperliche Anwesenheit voraus, was nun ein Vorteil ist. Es ist wahrscheinlich, dass man danach auf diesen Erfahrungen aufbaut. Zweitens ist zu vermuten, dass die Krise das Bewusstsein dafür fördert, dass Globalisierungsprozesse mehr Regeln benötigen.

Also, der Nationalstaat wird als zentraler, stärkerer Akteur wiederkehren?

Ja, das ist der dritte Bereich, unabhängig von der Frage, ob die staatlichen Instanzen eher national oder supranational organisiert sind. Man muss da etwas ausholen. Von 1945 bis in die 1970er dominierte in den westlichen Gesellschaften von politisch links bis rechts ein Regulierungsparadigma. Ein ökonomisch und sozial aktiver Staat ging Hand in Hand mit politischen Gemeinschaftsvorstellungen.

In den 70ern geriet es in eine Krise, es folgte ein liberales Dynamisierungsparadigma, in dem Deregulierung und Entgrenzung im Mittelpunkt standen. Im ökonomischen Neoliberalismus einerseits, im kulturellen Linksliberalismus andererseits. Seit 2010 ist dieses Modell in die Defensive geraten. Die Finanzkrise war hier sicher ein Einschnitt, und der Aufstieg des Populismus ist ein Symptom. Wir befinden uns seit etwa 2010 in einer Phase des politischen Paradigmenwechsels. Die Corona-Krise könnte dies noch anheizen.

Markiert Corona das Ende des Neoliberalismus?

Das wäre zu einfach. Man erkennt jetzt aber, dass die Gesellschaft auf staatliche Regulierungsfähigkeit angewiesen ist, die man in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt hat, etwa ein funktionierendes öffentliches Gesundheitssystem. Ob in Reaktion auf die Corona-Krise auch gesellschaftliche Solidaritätsbeziehungen, ein neuer Gemeinsinn gefördert wird – das wird man abwarten müssen.

Die Frage ist, wie das neue Paradigma aussehen kann. Vieles spricht dafür, dass es stärker die gesellschaftliche Dynamik reguliert, ohne nostalgisch in die „formierte Gesellschaft“ der Nachkriegszeit zurückzuwollen. Die Alternative zum Populismus wäre also eine Art einbettender Liberalismus.

Die Folgen der neoliberalen Wende sind aber immer noch da. Ungleichheit nimmt in vielen OECD-Staaten weiter zu. Die Nationalstaaten sind unfähig, die globale Steuerflucht zu beenden. Ist der einbettende Liberalismus, von dem Sie sprechen, eine Beschreibung struktureller Verschiebungen? Oder eine Forderung?

Mir scheint, dass wir uns gegenwärtig in einer Situation des politischen Paradigmenwechsels ähnlich wie in den 1970er Jahren befinden. Man erkennt in manchen Bereichen einen politischen Bewusstseinswandel, etwa wenn es in den USA um die Krankenversicherung oder in Deutschland um die Stärkung der Pflegeberufe oder die Mietpreisbremse geht. Oder international in der Fridays-for-Future-Bewegung. Zu einem kompletten neuen Paradigma verdichtet hat sich das gegenwärtig noch nicht.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

Bis zu 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland könnten mit dem Coronavirus infiziert werden, so heißt es in Schätzungen laut Robert-Koch-Institut. Es sei allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen werde.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits zu befürchten ist. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte haben sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit soll der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Die Regeln sollen mindestens für zwei Wochen gelten und sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ausgestaltet. Dazu gehören:

■ Außerhalb des Hauses darf man sich nur noch allein, maximal aber zu zweit aufhalten oder „im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands“. In Bayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen und dem Saarland sind die Regeln strenger. Hier braucht es einen „triftigen Grund“, um die Wohnung zu verlassen. In der Sonne zu sitzen etwa gehört da nicht dazu.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Weiter möglich bleiben der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an erforderlichen Terminen, die Hilfe für Kranke oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft.

Friseursalons und Restaurants müssen geschlossen bleiben - nur Lieferungen und der Verkauf außer Haus ist erlaubt. Sowohl Anbietern als auch KundenInnen drohen sonst Strafen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen veröffentlicht das Robert-Koch-Institut.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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