piwik no script img

Soziales Netzwerk für HundePupsen nach Salami

Treffen sich zwei Hunde und können sich gut riechen - wäre doch schade, wenn man nicht in Kontakt bliebe: Zum Glück gibt es jetzt Schnupper-mich.de - eine Art Facebook für Hunde. Alles klar?

Herrchen und Frauchen möge den Gestank meiner Salami-Pupse nicht, was kann ich tun? Bild: screenshot schnupper-mich.de

Taugt das "Nassfutter" Rinti Sensitive eigentlich was, will die Dogge Sid wissen. Denn Frauchen hat gehört, dass es nicht so gut sein soll. "König Lütti" weiß Antwort, es geht um den Fleischanteil, der schmeckt und riecht super, allerdings muss Mutti immer fast kotzen wenns mal eine Portion davon gibt. Und wie ist das eigentlich mit dem rohen Fleisch? Willkommen bei dem "echt tierischen Social-Network" Schnupper-mich.de.

Dort melden sich Herrchen oder Frauchen, oder gerne auch mal "Mutti und Vati" der Vierbeiner also mit einem Foto ihres Hundes unter dessen Namen an und chatten dann mit anderen Hundehaltern über das Hundeleben im Allgemeinen und Besonderen. Neben Infos zu den neuesten Events in der Hunde-Szene können die impersonierten Bellos und Fifis sich auch zu Spiel-Rudeln zusammenrotten, Hundepost verschicken oder Visitenkarten für den nächsten Gassigang erstellen.

Bis jetzt fehlt noch die Statusfunktion, wo das momentane Befinden der Hunde minütlich aktualisiert werden kann - und was viele Zweibeiner ja mit großem Ernst und Einsatz betreiben. Dann hätte Struppi anstatt einer Mail ins Forum als Status posten können: Muss immer nach Salami pupsen. Frauchen klagt über Gestank. Und der umtriebige Freund Lütti hätte kommentiert: Geht mir genauso. Meide am besten Schwein. Darauf Nane202: Wozu überhaupt Salami? Das wäre dann noch ein bißchen mehr àjour als die etwas trägen Forendiskussionen - aber das kann ja noch kommen, wuff.

Mit reinem Gewissen wissen

Auf taz.de finden Sie eine unabhängige, progressive Stimme. Frei zugänglich, ermöglicht von unserer Community. Alle Informationen auf unserer Webseite sind kostenlos verfügbar. Wer es sich aber leisten kann, darf – ganz im Zeichen des heutigen "Tags des guten Gewissens" – einen kleinen Beitrag leisten. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

0 Kommentare

  • Noch keine Kommentare vorhanden.
    Starten Sie jetzt eine spannende Diskussion!