: Soundcheck: Ukrainians
SOUNDCHECK
Morgen abend: Ukrainians. Daß Osteuropäer eine wilde, ausgelassene Folklore-Tradition haben, weiß man. Bis es die Ukrainians gab, wußte man allerdings nicht, daß man diese erfolgreich mit einer guten Portion Punk mischen kann. Das Wedding Present-Gründungsmitglied Pete Solovka besann sich eines Tages, verließ die Schrammelpopband und grub seine ureigenen Tugenden aus, um sie mit den West-Erfahrungen zu vermengen. Heraus kam eine energiebeladene Melange, die die Pogues verblassen läßt. Ein kleiner Hemmschuh im Karriereverlauf der Ukrainians ist sicherlich die geringe Mitsingfähigkeit ihrer Songs. Denn: Die Band steht auf Authentizität und verbalisiert in ihrer Landessprache Ukrainisch. Live garantiert die Band beste Unterhaltung (Beweis: letzter Sylvesterbesuch) und macht Appetit auf ihre im Januar erscheinende Maxi, auf der vier Smiths-Nummern gecovert werden. Selbstverständlich auf Ukrainisch. Andreas Hoffmann
Markthalle, 20 Uhr
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen