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Sondermüll-Gesellschaft wurde beschlossen

Der Senat will mit dem Land Brandenburg, den Erzeugern von Sondermüll sowie den Entsorgern eine Sonderabfallgesellschaft Brandenburg/Berlin (SBB) gründen. Ziel sei es, die Verursacher bei der Entsorgung der insgesamt 300.000 Tonnen Sondermüll jährlich in beiden Ländern stärker in die Pflicht zu nehmen, sagte gestern Umweltsenator Hassemer. „Kein Produzent von Sonderabfall kommt künftig an der SBB vorbei“, sagte er. Anteile an der Gesellschaft sollen paritätisch die Verursacher, Entsorger sowie die Länder erhalten. Die Gesellschaft solle dafür sorgen, daß der Sondermüll auch langfristig in dafür geeignete Entsorgungsanlagen komme. Die Gesellschaft, die ihre Tätigkeit im Frühjahr 1995 aufnehmen will, muß vom Bundeskartellamt genehmigt werden.

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