piwik no script img

Skinheads verhaftet

■ S-Bahn-Überfälle: vier Verdächtige

Nach den brutalen Überfällen in der S-Bahn hat die Polizei vier Skinheads festgenommen. Wie die Berliner Justizsprecherin Uta Fölster am Donnerstag mitteilte, wurde gegen drei junge Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerer räuberischer Erpressung erlassen. Ein weiterer 15jähriger Tatverdächtiger wurde in einem geschlossenen Heim untergebracht. Ihnen wird vorgeworfen, am 8. Oktober gemeinsam einen Mosambikaner in der S-Bahn-Linie 8 zwischen den Bahnhöfen Blankenburg und Karow geschlagen und getreten zu haben, um ihm dann Geldbörse und Armbanduhr zu stehlen. AFP

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen