: Skandalgericht: Hühnerfrikasse mit schwarzen Datteln
Das weltweite Clinton-Lewinsky-Merchandise-Programm reißt nicht ab. So erreichte uns nun sogar die Meldung aus dem Reich der Mitte, ein Restaurant im Süden Chinas wolle seinen Gästen künftig das „pikanteste Gericht der Welt“ servieren, das „Clinton-Lewinsky“. Die Inspiration zu dem Hühnerfrikassee mit schwarzen Datteln sei durch die „lautliche Ähnlichkeit“ zwischen den wichtigsten Zutaten einerseits und den Namen des US-Präsidenten und seiner früheren Geliebten andererseits entstanden, berichtete die Tageszeitung Beijing Evening News. Das Wort „Kelindun“ (näherungsweise für „Clinton“) bedeutet „schwarze Dattel“, während „Laiwensiji“ Hühnerfrikassee bezeichnet. Die chinesische Regierung hatte auf jedwede Kommentierung des Sexskandals verzichtet, der Starr-Report blieb unter Verschluß – der US-Gossip aber der chinesischen Bevölkerung dennoch offensichtlich nicht verborgen.Foto: Sauer/Visum
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen