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"Sie wildern in fremden Rechnern..."

Sie wildern in fremden Rechnern und flanieren durch endlose Datenräume, sie haben immer die neuesten Spiele und nie dafür bezahlt, sie sind am liebsten unter sich und strafen die Alten, die kaum noch nachkommen, mit einer gewissen Verachtung.

Unter den jüngsten bremischen Computer-Kids findet man Experten für beinahe alles, was flimmert und piept: Spieler und Telefonpiraten, Cracker und Tüftler, Programmierer und Schwarzkopierer. Ohne daß es die Öffentlichkeit groß bemerkt hätte, sind in Bremen zahllose lockere Grüppchen entstanden, von harmlosen Mailbox-Vagabunden bis hin zu europaweit verzweigten Demo-Groups.

Die Bremer taz macht Sie, liebes Publikum, ab heute mit Computer-Kids jeder Sorte bekannt. Unsere zehnteilige Serie beginnt mit einem 16jährigen Obervieländer Virtuosen, der sich, aus begründeter Sorge vor der Staatsanwaltschaft, nur mit seinem Ehrennamen nennen lassen will: Ecstasy of Delight. schak

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen