■ Seeschiffahrt: Weichenstellung
Bremen (dpa) – Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Vulkan Verbund AG, Friedrich Hennemann, kritisiert den Verkauf der ehemaligen DDR-Seerederei Rostock an die Hamburger Mittelständler Rahe und Schües als „eine nachhaltige Weichenstellung gegen die gesamte maritime Industrie in Deutschland“. Zumindest die Bremer Vulkan werde davon „konzeptionell getroffen“, sagte Hennemann gestern auf der Bilanz-Pressekonferenz seines Unternehmens. Die Bremer Vulkan erzielte 1992 einen Jahresüberschuß von 75,4 Millionen Mark.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen