Seeleute in der Corona-Krise: In Blechbüchsen auf See eingesperrt

Die Männer und Frauen auf den Container- und Massengutschiffen sind während der Coronapandemie an Bord kaserniert – und das auf unbestimmte Zeit.

Zwei Männer mit Arbeitshelmen

Für Seeleute essenziell: Telefonkartenverkauf an Bord Foto: Knut Henkel

HAMBURG taz | Jörn Hille winkt dem wachhabenden ­Matrosen, dem Watchman, an der Gangway zu. Der mustert seine signalgelbe Weste mit dem Emblem der Deutschen Seemannsmission, lächelt erfreut und gibt ihm mit einem Winken das Okay, an Bord des Massengutfrachters kommen zu dürfen. Hille streift Maske und Handschuhe über, schultert den Rucksack und stapft die wacklige Gangway hoch.

Täglich ist Hille, ein kräftiger Mann mit metallgerahmter Brille und grau meliertem Kinnbart, zwischen den Terminals und Kais im Hamburger Hafen unterwegs. In Waltershof, nur einen Steinwurf vom Eurogate-Terminal, steht sein Schreibtisch im Seemannsklub „Duckdalben“. Dort koordiniert er täglich bis zu zwei Dutzend Bordbesuche. „Der Klub ist zwar seit dem 23. März geschlossen, aber wir lassen die Seeleute an Bord nicht im Stich“, sagt er und setzt seinen Rucksack an Deck des Frachters ab.

Als erstes zieht Hille die Aufladekarten für die Mobiltelefone, dann die Bestellliste hervor und legt sie auf einen Poller an Deck. Seit Anfang März ist den Seeleuten der Landgang und damit der Besuch im Seemannsklub verwehrt. Die Klubs sind so etwas wie Tankstellen fern der Heimat: Her bunkern die Seeleute Telefonkarten, Schokolade, Chips und Co. für die Zeit auf See. All das und etwas mehr hat Hille dabei. Das wichtigste im Rucksack und den Rest im VW-Bus unten an der Kaikante.

Der wachhabende Matrose, mittlerweile mit Maske über Mund und Nase, hat Crew und Offiziere per Funk über den Besuch des Seemannsdiakons informiert. Bootsmann Nicanor Cadeliña ist als erstes an Deck, begrüßt Hille und fragt ihn leise in holprigem Englisch, ob er ihm auch eine Lesebrille besorgen könne. Die Antwort fällt positiv aus. Über das gegerbte Gesicht des philippinischen Seemanns huscht ein Lächeln, als Hille ihn auffordert, Name und Dioptrien-Zahl auf der Bestellliste zu notieren.

Offiziere zuerst

Dann wird es lebendig an Deck. Die ersten Crew-Mitglieder in ihren orangefarbenen Overalls mit dem Aufdruck der Reederei werfen einen Blick auf die Bestelllisten, machen dann Platz für die Offiziere in sportlicher Freizeitkleidung. Die Besatzung besteht aus 19 Männern: 14 von den Philippinen und fünf Offiziere aus der Ukraine, Russland und der Türkei, so Bootsmann Cadeliña.

Der kleingewachsene, kräftige Mann mit den ersten grauen Strähnen im pechschwarzen Haarschopf wartet, bis die Offiziere sich mit den Telefonkarten versorgt haben. Die Hierarchien an Bord sind streng. Gut fünf Monate sind Bootsmann Cadeliña und Matrose Iven Delgado an Bord des Frachters unterwegs. Kohle haben sie nach Europa gebracht und hoffen, Ende Mai, wenn die Verträge auslaufen, wieder zurück zu ihren Familien auf die Philippinen zu kommen.

Weltweit sitzen laut der Internationalen Transportarbeiter-Föderation rund 150.000 Seeleute auf den Frachtschiffen zwischen Hamburg und Haiti fest

Doch die Chancen dafür stehen schlecht und das weiß auch Cadeliña. Denn die Philippinen haben ähnlich wie Indien, beides wichtige Seefahrernationen, ihre Grenzen komplett dichtgemacht. In Manila sitzen Seeleute fest, die Kollegen hätten ablösen sollen. Der Crew-Wechsel ist derzeit das gravierende Problem in der Seeschifffahrt.

Weltweit sitzen laut der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF) rund 150.000 Seeleute auf den Frachtschiffen zwischen Hamburg und Haiti fest, weitere 150.000 an Land. Letztere kommen nicht an Bord, um ihre Heuerverträge zu erfüllen, sagt ITF-Inspekteur Sven Hemme aus Bremerhaven. „Die Seeleute sind heutzutage nahezu unsichtbar, sie wurden schlicht vergessen, obwohl ohne sie der Nachschub zusammenbrechen würde. Wir brauchen politische Lösungen“, so der 41-jährige am Telefon vor dem Bordbesuch.

Das weiß auch die Crew an Bord des Kohlefrachters. Die Unsicherheit nagt an ihnen und die Kommunikation mit den Familien ist jetzt noch wichtiger als gewöhnlich. Aufladekarten, um zumindest im Hafen ins Internet zu kommen, um mit der Familie zu skypen, sind extrem wichtig. Nicht nur im Hamburger Hafen gibt es keinen freien Internetzugang, und auf See läuft die Kommunikation über teure Satelliten. Da habe die Crew bestenfalls beschränkten Zugang, sagt Hemme.

Kasernierung an Bord lautet die bittere Realität für rund 1,7 Millionen Seeleute, die weltweit im Einsatz sind. Sie sorgen dafür, dass von Autoteilen über Steinkohle bis zum T-Shirt alles weltweit verfügbar ist. Ohne sie würden die Produktionsprozesse ins Stocken geraten, Nahrungsmittel genauso wie Benzin knapp werden.

Doch an die Transportarbeiter auf hoher See hat kaum jemand gedacht, als die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen wurden. Nun sind sie auf den Blechbüchsen eingesperrt, jeden Tag die gleichen Gesichter, die immer gleiche Messe, Schoten, Aufgänge und Kabinen. Ein Seemannsdiakon wie Hille ist dann eine mehr als willkommene Abwechslung.

Gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Reedern macht die Seemannsmission auf die prekäre Situation an Bord aufmerksam, die Diakone und Diakoninnen registrieren die Missstände an Bord am ehesten. Das funktioniert während der Coronapandemie nur noch bedingt, denn die vertraulichen, seelsorgerischen Gespräche in der Messe sind gestrichen, Handschuhe und Maske sorgen für zusätzliche Distanz.

Heute erfährt Hille nebenbei, dass Masken an Bord knapp sind, und Iven Delgado nutzt die Chance, Hille zum VW-Bus zu begleiten, um Chips einzukaufen: „Bisher wissen wir nicht, wie es weitergeht. Ob die Ablösung kommt, ob wir an Bord bleiben und ob die Verträge verlängert werden“, klagt er. Das gehe den meisten von der Crew so. Hille drückt ihm den Flyer von der neuen Chatplattform der Seemannsmission in die Hand, und bittet ihn, sich später online zu melden.

eine abweisende Hand, ein stehender Mann im Overall mit Arbeitshelm, eine Hand mit Dollars

Hintenanstellen: Beim Telefonkarten-Verkauf sind die Offiziere zuerst dran Foto: Knut Henkel

Seit vier Wochen ist die Chatplattform dms.care nun im Netz. Dort können sich Seeleute wie Delgado zum vertraulichen Gespräch einloggen. Eine neue Option, um den Kontakt an Bord zu halten und über Sorgen zu sprechen. Die sind mit der Pandemie größer geworden.

Dann verabschiedet sich Diakon Hille von Delgado, kündigt seinen Folgebesuch für den späten Nachmittag an und steigt in den Bus. Zurück im Duckdalben wird er die Kollegen von der ITF kontaktieren. Die können sich am besten um die Verlängerung der Arbeitsverträge kümmern. Für Delgado und Cadeliña wäre das eine Sorge weniger.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

wir pausieren vorübergehend die Kommentarfunktion: Wir freuen uns darauf, bald wieder von Euch zu hören.

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Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit!
Eure taz