: Schwule Pornos jetzt ganz museal
Geschichte und Gegenwart der schwulen Pornografie beleuchtet ab November eine Ausstellung des Schwulen Museums in Kreuzberg. Die Schau „21X5 – porno Machen“ zeigt Fotos, Installationen und Videoprojektionen. Die Objekte werden zum Teil eigens angefertigt oder greifen auf Material zurück, das im Rahmen der Arbeit der Berliner Pornoproduktion „Cazzo Film“ entstand. Den Veranstaltern geht es eigenen Angaben zufolge um eine offene Reflexion zum Thema. Porno gelange aus der Schmuddelecke und werde im kulturellen Diskurs zum Thema gemacht. Zudem fänden sexuelle Darstellungen, die bislang der Pornografie vorbehalten waren, Eingang in den Spielfilm und die bildende Kunst. Zeitgleich zur Schau veranstaltet das Kino Arsenal eine Reihe mit Filmen, die sich „in der Grauzone zwischen Porno, Spielfilm und Kunst“ bewegen.
„21X5 – porno Machen“ im Schwulen Museum, Mehringdamm 61. 7. November bis 17. Februar, Mi–Mo 14 bis 18 Uhr, Sa bis 19 Uhr.
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen