Fidel Castro, geboren 1926 oder 1927, gestorben 2016, war einst in der Bewegung des 26. Juli die treibende Kraft der kubanischen Revolution und dann später Regierungschef und Staatspräsident Kubas sowie Vorsitzender der dortigen Kommunistischen Partei.
„Einst war er der Schild seines Volkes. Später nutzte er selbst das Volk als Schutzschild“, schrieb ein taz-Kollege in einem Nachruf auf Castro. „In der modernen Dichotomie zwischen Gleichheit und Freiheit, zwischen sozialen und bürgerlichen Rechten entschied er sich ohne einen Hauch des Zweifels stets für das Erstere.“
Miguel Díaz-Canel ist zum neuen Vorsitzenden der KP gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Raúl Castro an – inmitten einer schweren Wirtschaftskrise.
Das kubanische Parlament billigt das Kabinett des neuen Präsidenten Miguel Díaz-Canel. Und es beginnt mit Beratungen über eine umfassende Verfassungsreform.
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