Schweinepest: Seuchenschutz zurückgefahren
Brandenburg fährt die Schutzvorkehrungen gegen eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) weiter zurück. Im Landkreis Spree-Neiße sei das letzte bestehende Kerngebiet im Land aufgehoben worden, teilte das Umweltministerium mit. „Somit entfallen in diesem Bereich Nutzungsbeschränkungen, die vor allem für Land- und Forstwirtschaft galten“, sagte Landesveterinär Stephan Nickisch. Trotz der Aufhebung bestehen in Brandenburg weiterhin Sperrzonen, die von der EU vorgegeben sind. Sie befinden sich größtenteils in den Landkreisen mit einer Grenze zu Polen. Vor wenigen Tagen war bei einem Wildschwein in Märkisch-Oderland ASP nachgewiesen worden. (dpa)
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen