piwik no script img

Schweinegrippe in ÄgyptenBereits 38 Tote

Nach der Epidemiewelle im Jahre 2009 sind nun erneut Menschen in Ägypten an der tödlichen Schweinegrippe gestorben.

KAIRO ap | Bislang 38 Menschen sind in Ägypten seit Dezember an der Schweinegrippe gestorben. Wie das Gesundheitsministerium am Sonntag weiter mitteilte, wurden mehr als 1300 Erkrankte in Kliniken und Krankenhäusern behandelt.

Innerhalb weniger Tage ist die Zahl der Todesfälle damit deutlich gestiegen. Am Dienstag hatte die Regierung noch von 24 Todesfällen gesprochen.

Im Jahr 2009 hatten die ägyptischen Behörden wegen einer Schweinegrippe-Pandemie rund 300 000 Schweine schlachten lassen, die zuvor eingesetzt waren, um die organischen Abfälle in den Armenvierteln der Stadt zu entsorgen. Nach Angaben von Experten wird der neue Virenstrang aber inzwischen vor allem von Mensch zu Mensch übertragen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

1 Kommentar

 / 
  • anteater

    Schweineeinsatz zur Abfallentsorgung. Äh, nun, naja, schon kreativ, aber gibt es da nicht andere Methoden, so ganz ohne Schweine?