piwik no script img

Schuhe auf US-Airport gesprengt

SAN FRANCISCO afp ■ Die elektrischen Wärmeschuhe eines chinesischen Passagiers haben den Sicherheitsdienst am Flughafen von San Francisco am Mittwoch (Ortszeit) in Großalarm versetzt: Bei der Durchleuchtung des Koffers von dem Mann fiel das Schuhpaar wegen seiner eingebauten Drähte und Batterien auf. Das Röntgenbild habe „extrem verdächtig“ ausgesehen, sagte Flughafensprecher Ron Wilson. Sofort sei die Polizei gerufen worden, während Sicherheitskräfte den Terminal evakuierten. Nachdem feststand, dass das ungewöhnliche Laufwerk harmlos war, sprengten die Verantwortlichen die Schuhe kurzerhand in die Luft. Nach Angaben des Flughafensprechers erschwerten Sprachprobleme die Kommunikation mit dem Passagier. Nach der Klärung des Vorfalls habe der vorübergehend festgehaltene Chinese aber nach New York weiter fliegen dürfen. Seit dem vereitelten Versuch des so genannten Schuhbombers Richard Reid, sich kurz vor Weihnachten in einem Flugzeug von Paris nach Miami in die Luft zu sprengen, kontrollieren die US-Behörden die Schuhe von Flugreisenden besonders sorgfältig.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen