■ Schönhuber: Weiterhin Kritik
Stuttgart (AP) – Die innerparteiliche Kritik am Bundesvorsitzenden der „Republikaner“, Schönhuber, hält an. Nach seiner Annäherung an die rechtsextreme Deutsche Volks-Union (DVU) repräsentiere Schönhuber „mit seiner Position nicht mehr die Partei“, hieß es in einer gestern veröffentlichten gemeinsamen Entschließung von Landesverband und Landtagsfraktion der „Republikaner“ in Baden-Württemberg. Der Stuttgarter Fraktionschef Schlierer, der auch stellvertretender Parteivorsitzender ist, ging davon aus, daß er selbst ebenso wie der andere Schönhuber-Vize Hausmann beim Bundesparteitag im November für das Amt des Parteichefs kandidieren wird.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen