: Schöner bauen
Das Bewusstsein für die Architektur in Schleswig-Holstein will die SPD-Landtagsfraktion fördern. Baukultur sei ein Stück Lebensqualität und ein Standortfaktor, sagte die Abgeordnete Renate Gröpel gestern bei der Vorstellung des Ergebnisses einer Großen Anfrage der SPD zur Baukultur in Schleswig-Holstein. In dem Bericht der Landesregierung gibt es Hinweise über Förderprogramme, Denkmalpflege, Raum-, Stadt- und Ortsplanung sowie über Ausbildungsmöglichkeiten. Es sei notwendig, so der Abgeordnete Ulf von Hielmcrone, die Kommunalpolitiker auf diesem Gebiet zu schulen, wie dies in Skandinavien üblich sei. Wichtig seien dabei weniger die juristischen Aspekten als vielmehr eine Geschmacksschulung. In den vergangenen Jahren sei in Neubaugebieten zu oft auf eine Gestaltungssatzung verzichtet worden, ergänzte der Abgeordnete Henning Höppner. Die Entwicklung der Baukultur sei durch karelische Blockhäuser und Friesenhäuser häufig „ungeordnet“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen