piwik no script img

Schmelzender Gletscher

ap | Wissenschaftler haben in Kanada eine dramatische Veränderung der Flusslandschaft beobachtet. Der Kaskawulsh-Gletscher im Nordwesten des Landes sei soweit abgeschmolzen, dass sein Schmelzwasser nicht mehr in den Slim River ströme, sondern in den Alsek River, schrieb Dan Shugar von der Universität Washington Tacoma in der Zeitschrift Nature Geoscience. Ein rund 30 Meter tiefer Canyon am Ende des Gletschers leite das Wasser um. Normalerweise dauere es eine sehr lange Zeit, bis das Schmelzwasser eines Gletschers sich einen anderen Weg suche, sagte Shugars Mitautor Jim Best. Am Kaskawulsh-Gletscher sei das dagegen offenbar an einem einzigen Tag geschehen. Bis dahin sei der Slim River ein ziemlich gefährliches Gewässer gewesen – drei Meter tief, schnell und kalt. Inzwischen könne man dagegen hindurchwaten, ohne sich das Hemd nass zu machen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen