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Sachverständiger verlässt Schmidt

BERLIN taz ■ Noch im Mai hatte er in Berlin zehn markige Thesen zu einer Gesundheitsreform präsentiert – jetzt hat Friedrich Wilhelm Schwartz sein Amt als Chef des „Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen“ niedergelegt. Mitglied in diesem Beratergremium der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wolle er jedoch bleiben. Seine Aussage, der Rücktritt sei nicht politisch gemeint, konterkarierte Schwartz in der Bild-Zeitung: „Wir brauchen nach der Wahl eine durchgreifende Rundumreform. Ich glaube nicht, dass das, was jetzt angekündigt wird, ausreicht“, sagte er. Schmidt griff derweil erneut die Union an: Deren Reformpläne würden die gesetzliche Krankenversicherung mit 7,5 Milliarden Euro belasten und die Beiträge ansteigen lassen, sagte Schmidt in der Berliner Zeitung. UWI

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