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■ SachsenNoch 'ne Affäre

Dresden (AFP) – Sachsen hat jetzt eine landeseigene Briefbogen-Affäre. Wie die Dresdner Morgenpost berichtet, soll eine Staatssekretärin der sächsischen Landesregierung unter offiziellem Briefkopf versucht haben, einer Unternehmerin aus Westdeutschland ein Ladenlokal im Zentrum von Dresden zu verschaffen. Die Frauenbeauftragte Friederike de Haas (CDU) verwendete für ihr Schreiben an die kommunale Wohnungsverwaltung der Stadt einen Briefbogen, der Landeswappen und die Bezeichnung „parlamentarische Staatssekretärin“ trägt, berichtete die Zeitung. In dem Brief machte sich die Staatssekretärin stark für „Einkaufsmöglichkeiten an klassischer Mode“. Gegenüber der Zeitung sprach de Haas von einem „Versehen“. Es fehle bislang an den „richtigen Briefbögen für mein Wahlkreisbüro“.

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