: Sabine C. vom Bahnhof Zoo
BERLIN taz ■ Die arme, arme Sabine Christiansen: Alles wurde ihr genommen. So kurz vor Weihnachten steht sie mutterseelenallein am Bahnhof Zoo, friert und verkauft Streichhölzer. Kann das bisschen Geld ihren abgrundtiefen Schmerz lindern? Bringt es ihren Mann Theo Baltz zurück? Nein. Niemals. Und Sabine C. friert und hungert und weint. Große, dicke, runde Tränen, die sofort gefrieren. Arme, arme Sabine. „Wer bringt Dich zum Lachen, wenn Dir zum Weinen ist?“, fragt Bild gestern. Vielleicht Prominenten-Friseur Udo Walz? Nein, nur Hündin Mona ist Sabine geblieben. Mit ihr zockelt Sabine C. vom Bahnhof Zoo durch die Kälte. So kurz vor Weihnachten. Mann, ist das traurig. Her mit dem Schnuffeltuch.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen