■ SPD-Leipzig: Ohne Ergebnis
Dresden (taz) – Immer langsam voran: Die sächsische SPD gibt ihren potentiellen WählerInnen im Leipziger Wahlkreis 1 nun doch keine Empfehlung, vom abhanden gekommenen Direktkandidaten Michael Müller auf den bündnisgrünen Werner Schulz auszuweichen. Auf einer Präsidiumstagung am Samstag wurde, so Sprecherin Gesa von Leesen, „noch keine Entscheidung getroffen“, wie sich die Partei in ihrem aussichtsreichsten Wahlkreis verhalten will, nachdem sie den PDS-nahen Müller zurückpfeifen mußte. Die Alternative, den bündnisgrünen Direktkandidaten Schulz zu unterstützen, hatte der sächsische Parteivorsitzende Karl-Heinz Kunckel ins Gespräch gebracht. Offenbar fürchten die Sozis aber, die WählerInnen zu verirren. Der Markenname SPD soll „über eine Zweitstimmenkampagne“ im Gespräch bleiben.dek
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