■ SPD KRITISIERT SEEHOFER: Gesundheitsreform auf Kosten der Kranken?
Berlin (taz) — Wenn die Volksgesundheit insgesamt billiger werden soll, darf es für die Kranken nicht teurer werden. Auf diese Formel läßt sich die Kritik der SPD an der von Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer (CSU) geplanten Reform des Gesundheitswesens bringen. Zunächst müsse Seehofer sieben bis acht Milliarden Mark bei Ärzten, Krankenhäusern und Pharmakonzernen real einsparen, legte NRW-Gesundheitsminister Hermann Heinemann (SPD) die Linie der SPD fest. Am Mittwoch ist Seehofer mit seinem Reformplan im Kabinett. Anschließend gilt es, die SPD einzubinden. Ohne sie gibt es keine Mehrheit im Bundesrat. SEITE 4
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