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■ SCHMÜCKER-PROZESSStaatsanwaltschaft zieht Revision zurück

Berlin (ap) — Der Berliner Fememord-Prozeß, das bisher längste Verfahren der bundesdeutschen Justizgeschichte, ist endgültig ad acta gelegt. Der Generalstaatsanwalt beim Landgericht Berlin, Hans-Joachim Heinze, zog am Montag die Revision gegen die Einstellung des Verfahrens als aussichtslos zurück. Der Prozeß gegen Ilse Schwipper und vier Mitangeklagte war Anfang des Jahres im vierten Durchgang nach mehr als 16 Jahren eingestellt worden, da das Gericht keine Möglichkeit mehr sah, nach so langer Verfahrensdauer noch zu einem fairen Urteil zu kommen.

In den vorangegangenen Verfahren war Schwipper wegen des Fememordes an dem ehemaligen Mitglied der „Bewegung 2. Juni“ Ulrich Schmücker im Jahr 1974 zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

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