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■ Russen-Abzug250 Asylanträge

Berlin (dpa) – Der Abzug der russischen Streitkräfte aus Ostdeutschland läuft planmäßig. Von ehemals 546.000 Angehörigen und Zivilangestellten der ehemals Roten Armee befänden sich noch 190.100 in den neuen Bundesländern. Das sagte Generalmajor Hartmut Foertsch, Bevollmächtigter der Bundesregierung für den Abzug der russischen Streitkräfte. In den vergangenen Monaten sei kein Anstieg der Asylbewerberzahlen aus den Reihen der russischen Streitkräfte und ihrer Familienangehörigen zu verzeichnen. Seit der Vereinigung seien 250 Asylanträge gestellt worden. 50 bis 60 Prozent davon entfielen auf Deserteure.