: Runde: keine Schönfärberei
„Man kann den Krankenpflegeberuf auch kaputtreden und durch Falsch- und Horrormeldungen dafür sorgen, daß potentielle Nachwuchskräfte abgeschreckt werden und das Arbeitsfeld ,Krankenhaus‘ von vornherein meiden.“ So kommentierte Gesundheitssenator Ortwin Runde Äußerungen des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU-Bürgerschaftsfraktion Sieghard-Carsten Kampf.
Runde weist in diesem Zusammenhang den Vorwurf der „Schönfärberei“ von Zahlen massiv zurück. „Wenn Herr Kampf suggeriert, daß mindestens 25 Prozent der Planstellen im Pflegebereich nicht besetzt seien, so ist das schon mehr als grober Unfug. Fakt ist“, so Runde, „daß am 1. April 1993 in den Häusern des Landesbetriebes Krankenhäuser lediglich 0,6 Prozent der Stellen für Pflegepersonal nicht besetzt waren.“ Ausfallzeiten des Personals und die Zahl nicht examinierter Pflegekräfte in die Vakanzrate einzurechnen, sei schlichtweg falsch und unverantwortlich. taz
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