■ Ruanda: 53 Tote bei Unruhen
Kigali (AFP) – Mindestens 53 Menschen sind bei Unruhen im Regierungsbezirk Gisenyi im Nordwesten Ruandas getötet worden. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten offiziellen Bilanz über die Opfer der seit einer Woche anhaltenden politisch und ethnisch motivierten Ausschreitungen hervor. Die Unruhen seien entstanden, als Jugendliche der Hutu-Mehrheit Mitglieder des Tutsi- und des Bagogwe-Stammes sowie Oppositionsmitglieder angriffen, sagte Ministerpräsident Dismas Nsengiyaremye am Dienstag vor Journalisten. Die Hutus dominieren in dem ostafrikanischen Land Armee, Wirtschaft und Verwaltung.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen