: Rotring-Werk macht dicht
„Rotring“ wird sein Werk an der Kieler Straße in Eimsbüttel schließen, bis 1994 180 MitarbeiterInnen entlassen und die Restproduktion auf das Bahrenfelder Werk in der Schnackenburgallee konzentrieren. Entsprechende Management-Pläne des 1924 gegründeten Unternehmens für Zeichen- und Schreibgeräte sind dem Betriebsrat übergeben worden. Betriebsratssprecher Dieter Schuldt zur taz: „Die Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan laufen bereits.“ Die Rotring- Bosse begründen den Personalabbau und die Halbierung des Sortiments mit Umsatzrückgängen um zehn Prozent auf 200 Millionen Mark. Ob diese Zahlen zutreffend sind, ist noch strittig. Schuldt: „Wir haben die Unterlagen erst heute auf den Tisch bekommen. Wir prüfen gerade, ob die angestrebten Maßnahmen nachvollziehbar sind.“ Fest steht aber schon jetzt, daß die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie die Verwaltung nach Bahrenfeld umziehen wird. kva
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