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■ Studenten beenden ParlamentsbesetzungRotes Kreuz: Kein Massaker in Ost-Timor

Jakarta (AFP/taz) – Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz kann Berichte über neuerliche Greueltaten der indonesischen Armee in Ost-Timor nicht bestätigten. Dies sagte der zuständige Regionalvertreter Toni Pfanner am Dienstag in Jakarta nach Abschluß einer Erkundungsmission. Eine Delegation des Roten Kreuzes hatte sich einen Tag im Bezirk Alas aufgehalten und Angaben untersucht, indonesische Soldaten hätten dort mindestens 44 Zivilisten umgebracht. Entsprechende Gerüchte waren vergangene Woche aufgekommen. Vertreter des osttimoresischen Widerstands bezweifelten die Neutralität der Delegation. Portugal reagierte auf den Bericht des Roten Kreuzes noch am Dienstag mit einer Wiederaufnahme des Dialogs mit Indonesien. Lissabon hatte die Gespräche in New York wegen der Massaker-Berichte ausgesetzt. Wie die BBC berichtete, haben auch die 2.000 osttimoresischen Studenten ihre Besetzung des Provinzparlaments inzwischen beendet. han

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