: Romano Prodi tritt zurück
■ Italiens Kommunisten bringen „Olivenbaum“ zu Fall
Rom (AFP) – Der italienische Ministerpräsident Romano Prodi hat gestern nachmittag seinen Rücktritt angekündigt. Der Regierungschef sagte vor dem Abgeordnetenhaus, er werde Staatschef Oscar Luigi Scalfaro sein Rücktrittsgesuch unterbreiten. Damit zog Prodi die Konsequenz aus den gescheiterten Verhandlungen um den Haushaltsentwurf. Nach der Rede des Ministerpräsidenten im Abgeordnetenhaus hatten die Kommunisten einen Mißtrauensantrag gegen die Regierung eingebracht. Trotz weitreichender Zugeständnisse der Regierung bei den zunächst geplanten Ausgabenkürzungen hatte die Rifondazione Comunista den Entwurf abgelehnt. Die Regierung der linksliberalen „Olivenbaum“-Allianz war auf die Unterstützung der Kommunisten im Abgeordnetenhaus angewiesen. Bericht Seite 4
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen