■ Reise-Notizen: Mallorcas Betten sind überbucht
Mallorca-Urlauber können sich auf einiges gefaßt machen: Einheimische Hoteliers haben ihre Betten wegen des sich abzeichnenden Rekordansturms schlicht mehrfach verkauft. Die Türkei-Flaute ist die Hauptursache für den Mallorca-Boom, wo es für die erwarteten 7,5 Millionen Touristen (1993: 6,5 Millionen) nur 380.000 Betten gibt. Leidtragende dürften in erster Linie die Briten sein. Für deutsche Urlauber ist die Lage weniger dramatisch, weil deutsche Veranstalter höhere Bettenpreise als die Briten zahlen. Dennoch sind Umbuchungen oder ein Umzug während des Urlaubs nicht auszuschließen. NUR-Manager Besser, der sich wie die meisten Mitbewerber über ein vierzigprozentiges Mallorca- Plus freut: „Wer behauptet, er hätte dieses Jahr kein Problem mit Überbuchungen, lügt.“
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen