■ Rechtsaußen: Priem bald vor Gericht
Berlin (AFP) – In Berlin steht ab Dienstag einer der führenden Köpfe der deutschen Neonazi- Szene, der 47jährige Arnulf Priem, vor Gericht. Dem militanten Rechtsextremisten, der bis zu seiner Festnahme im vergangenen Jahr Kontakte zu Gleichgesinnten im gesamten Bundesgebiet unterhielt, werden zahlreiche Delikte, unter anderem die Bildung bewaffneter Haufen und Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz zur Last gelegt. Priem war Berliner Landesvorsitzender der mittlerweile verbotenen Neonazi-Organisation „Deutsche Alternative“.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen