■ Rechtsaußen: Priem bald vor Gericht
Berlin (AFP) – In Berlin steht ab Dienstag einer der führenden Köpfe der deutschen Neonazi- Szene, der 47jährige Arnulf Priem, vor Gericht. Dem militanten Rechtsextremisten, der bis zu seiner Festnahme im vergangenen Jahr Kontakte zu Gleichgesinnten im gesamten Bundesgebiet unterhielt, werden zahlreiche Delikte, unter anderem die Bildung bewaffneter Haufen und Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz zur Last gelegt. Priem war Berliner Landesvorsitzender der mittlerweile verbotenen Neonazi-Organisation „Deutsche Alternative“.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen