■ Rechts außen: Verlag durchsucht
Tübingen (taz) – Beamte des Stuttgarter Landeskriminalamtes haben gestern den Tübinger Grabert-Verlag durchsucht. Der Verlag rechtsradikalen Schrifttums, in dem 1979 eine „Anti-Holocaust- Dokumentation“ unter dem Titel „Auschwitz-Mythos“ erschienen war, hat unlängst den 400seitigen Sammelband „Grundlagen zur Zeitgeschichte“ veröffentlicht. Das Buch erfülle den Straftatbestand der Auschwitz-Leugnung, so der Staatsanwalt. 1.100 Exemplare sowie Geschäftsunterlagen wurden beschlagnahmt.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen