: Radioaktive Gefahr aus dem All
Die französische Regierung hat Vorkehrungen getroffen für den Fall, daß der außer Kontrolle geratene sowjetische Satellit Kosmos-1900 zwischen dem 1.September und Ende Oktober über Frankreich abstürzt. Das gelte für die Beobachtung wie die eventuelle Bergung von Trümmern des Seeaufklärungssatelliten, der einen Atomreaktor mit rund 50 Kilo Uran an Bord hat. Das wurde gestern in Paris in einem Kommunique bekanntgeben. Über eine Tonne radioaktive Spaltstoffe sowjetischer und US-amerikanischer Herkunft treiben inmitten unzähliger Objekte und Wrackteile im Weltall, wie aus einer jüngsten Studie des Europäischen Zentrums für die Kontrolle der Raumfahrt (ESOC) und der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) hervorgeht.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen