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REPs derzeit unter fünf Prozent

■ Emnid und Wickert-Institute: Bei einer Bundestagswahl würden die „Republikaner“ an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern / Zwischen Koalitions- und Oppositionsparteien gäbe es ein Patt

Berlin (taz/ap) - Sollte morgen gewählt werden, hätten die „Republikaner“ keine Chance. Nach am Wochenende veröffentlichten Umfragen kämen sie derzeit bei einer Bundestagswahl nicht über die Fünf-Prozent-Hürde.

Bei einer am letzten Montag abgeschlossenen Befragung von 1.500 Bundesbürgern durch das Bielefelder Emnid-Institut bekannten sich nach einer Meldung des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel‘ nur noch vier Prozent zu der Schönhuber -Truppe.

Nach den vielfältigen Skandalen in den Landesverbänden Berlin, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen scheint der Stern des „Republikaner„-Chefs Schönhuber weiter zu fallen.

Die Tübinger Wickert-Institute veröffentlichten am Wochenende ebenfalls eine Umfrage, wonach die „Republikaner“ zur Zeit, wenn auch knapp, unter 5 Prozent liegen. Bei der bei 4.056 Befragten vorgenommenen Erhebung käme die Rechtsaußenpartei auf 4,9 Prozent. Zur CDU/CSU bekannten sich bei dieser Umfrage 40,1 und zur FDP 8,5 Prozent. Die SPD sieht Wickert bei 38,1 und die Grünen bei 8,0 Prozent.

Nach der Emnid-Umfrage gäbe es ein Patt zwischen den Bonner Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP auf der einen, SPD und Grünen auf der anderen Seite. Bei dieser Erhebung kam die Union auf 40, die FDP auf 8 Prozent. Für die SPD entschieden sich 39 Prozent, für die Grünen 9 Prozent. Die beiden politischen Lager würden sich somit bei jeweils 48 Prozent ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.

Das Meinungsbild ergab weiter, daß der frühere CDU -Generalsekretär Heiner Geißler nach seiner Ablösung durch den Parteivorsitzenden Helmut Kohl den Bundeskanzler in der Gunst der Bevölkerung überflügelt hat. Unter 20 führenden Politikern der Bundesrepublik sprang Geißler von Platz 16 auf den 4. Rang. Kohl belegte nur den 14. Platz.

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