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■ QUEDLINBURGAntirassistische Demo verhinderte Gewalt

Quedlinburg (taz) — Nach drei Krawallnächten blieb es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vor dem Flüchtlingsheim der Stadt Quedlinburg in Sachsen- Anhalt relativ ruhig.

Rund 200 Jugendliche sowie Abgeordnete aller Parteien hatten sich vor dem Gebäude versammelt, um es vor weiteren Angriffen zu schützen. Die DemonstrantInnen wurden mehrmals von einigen der rund 500 Schaulustigen und von AnwohnerInnen mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen und beschimpft. Zu weiteren Ausschreitungen kam es nicht. In Güstrow wurde dagegen eine Flüchtlingsunterkunft von Vermummten mit Steinen angegriffen. SEITE 5

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