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Prozeßflut

Bis zum Jahresende erwartet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Klagen von 4.500 Mitgliedern beim Berliner Arbeitsgericht, damit strittige Vergütungsansprüche aus den Jahren 1991 und 1992 nicht verjähren. Unter dieser Klageflut werden die ohnehin schon überlasteten Arbeitsgerichte in der Stadt wahrscheinlich zusammenbrechen, erklärte der Berliner GEW-Chef Erhard Laube gestern. Laube machte dafür den für Tariffragen zuständigen Innensenator Dieter Heckelmann (CDU) verantwortlich.

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