: Prozess um Millionenbeute
Wegen einer Serie von Wohnungseinbrüchen mit insgesamt mehr als einer Million Mark Beute müssen sich seit gestern zwei Männer vor dem Landgericht verantworten. Die 33 und 38 Jahre alten Angeklagten sollen als Mitglieder einer Bande zwischen März und Juli vergangenen Jahres in 54 Wohnungen, vorwiegend in den Bezirken Wilmersdorf, Charlottenburg und Tiergarten eingebrochen sein und Schmuck, Bargeld, Computerteile sowie Fotoapparate und CDs gestohlen haben. Die Vorgehensweise war dabei immer die Gleiche. Die arbeitslosen Männer, die sich seit 15 Jahren kennen, hatten die Wohnung zuvor gemeinsam ausgekundschaftet. Wenn die Mieter auf Arbeit waren, sollen sie übers Dach in die jeweiligen Wohnungen eingestiegen sein, indem sie die Fenster aushebelten. Die Einbruchserie endete Mitte Juli, als die Angeklagten der Polizei buchstäblich in die Arme liefen und festgenommen wurden. DDP
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen