Proteste gegen Rechts: „Wer Hass schürt, soll von Opfern schweigen“
Foto: M. Golejewski/Adora Press
Etwa 800 Menschen, vom Grünen Özcan Mutlu (re.) bis zu autonomen Antifas, haben am Mittwochabend in der Nähe des Breitscheidplates gegen ein Häufchen Nazis demonstriert, das den Anschlag vom Montag für ihre Zwecke missbrauchen wollte. Sie hielten den Rechten rote Herzen entgegen, darauf Sprüche wie: „Wer Hass schürt, soll von Opfern schweigen.“ Die 50 Nazis grölten abwechselnd „Antifa Hurensöhne“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“. Parallel dazu versammelten sich vor dem Kanzleramt etwa 200 Menschen aus dem Spektrum der Neuen Rechten – und träumten von der Nach-Merkel-Zeit.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen