: Prostatakrebs vorbeugen
Ein international besetztes Symposium tagt am Wochenende in Hamburg zum Thema „Früherkennung und Vorbeugung des Prostatakrebses“. Knapp 100 Experten kommen auf Einladung von Professor Hartwig Huland, Direktor der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppen-dorf. Er ist außerdem im Vorstand der Heinrich Warner Stiftung, die das Symposium veranstaltet.
Zum ersten Mal treffen sich Fachleute, um über den Krank-heitsverlauf, die Immunabwehr und die Vorbeugung des Prostatakrebses zu sprechen. „Wie keine andere Krebsart gibt es beim Prostatakrebs Frühformen, die auch als latent oder nicht signifikant bezeichnet werden“, erklärt Huland. Diese noch besser zu kennen, könnte Vorbeugung und Heilung von Prostatakrebs verbessern.
Huland hat die Zusage der Deutschen Forschungsgemeinschaft erhalten, dass sie sein Forschungsprojekt „Molekularbiologische Klassifizierung von verschiedenen Tumorarten“ mit 1,3 Millionen Mark fördern wird. An dem Projekt ist auch die Universitätsklinik in Heidelberg beteiligt. Prostatakrebs ist die häufigste Art bösartiger Tumore beim Mann und nach Lungenkrebs die zweithäufigste Todesursache der männlichen Krebspatienten. san
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