: Preußen-Stiftung will Kunstwerke zurück
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat ihren Anspruch auf die im Zweiten Weltkrieg nach Krakau ausgelagerten wertvollen Autographen- und Buchbestände in ungewöhnlich deutlicher Form bekräftigt. Es handelt sich um den Inhalt von 505 Transportkisten aus den Sondersammlungen der früheren Preußischen Staatsbibliothek in Berlin, die zum Schutz vor Bombenangriffen nach Schlesien ausgelagert worden waren. Dazu gehören etwa 212.000 eigenhändige Manuskripte von Gelehrten, Dichtern und Staatsmännern wie Schiller, Goethe und Herder, dazu die Nachlässe von Alexander von Humboldt, Hoffmann von Fallersleben und Jakob Reinhold Michael Lenz.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen