: Potsdam warnt vor Berliner Zentralismus
Berlin. Bei den Planungen für ein gemeinsames Bundesland läßt sich die Berliner Seite nach Ansicht von Brandenburgs Staatskanzleichef Jürgen Linde vorrangig von zentralistischen Überlegungen leiten. „Wir haben zwar dezentrale Konzentration vereinbart, aber die Berliner machen, wo sie nur können, Zentralisierung“, sagte Linde in einem Interview der Neue Zeit. Brandenburg erhebe Anspruch darauf, „daß der Berliner Flächennutzungsplan zwischen Berlin und Brandenburg intensiv abgestimmt wird“, sagte Linde unter Verweis auf die Gestaltung der Verkehrsstruktur, die Einzelhandelsentwicklung und den Wohnungsbau.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen