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Potsdam warnt vor Berliner Zentralismus

Berlin. Bei den Planungen für ein gemeinsames Bundesland läßt sich die Berliner Seite nach Ansicht von Brandenburgs Staatskanzleichef Jürgen Linde vorrangig von zentralistischen Überlegungen leiten. „Wir haben zwar dezentrale Konzentration vereinbart, aber die Berliner machen, wo sie nur können, Zentralisierung“, sagte Linde in einem Interview der Neue Zeit. Brandenburg erhebe Anspruch darauf, „daß der Berliner Flächennutzungsplan zwischen Berlin und Brandenburg intensiv abgestimmt wird“, sagte Linde unter Verweis auf die Gestaltung der Verkehrsstruktur, die Einzelhandelsentwicklung und den Wohnungsbau.

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