Repression gegen russische Forscher Putins Ideologen im Kampf gegen Aristoteles Kolumne Unendliche Geschichte von Irina Scherbakowa In Russland bedrängt der Geheimdienst FSB akademische Philosophen. An ihnen will man ein politisches Exempel statuieren. 3.6.2026
Trauer um Edgar Morin Wilderer des Wissens Der französische Soziologe und Philosoph Edgar Morin ist im Alter von 104 Jahren gestorben. Präsident Macron würdigt ihn als „Denker des Jahrhunderts“. 30.5.2026
Podcast „Sternstunde Philosophie“ Talkshow gegen den Trend Das Schweizer Gesprächsformat „Sternstunde Philosophie“ füllt eine wichtige Lücke. Hier stehen keine Menschen, sondern Themen im Vordergrund. Von Wlada Froschgeiser 15.5.2026
Teil 4 der Reihe zum 100. Geburtstag Foucault und das „kälteste aller kalten Ungeheuer“ Staatliche Institutionen gelten Foucault einseitig als Orte disziplinarischer Macht. Angesichts der neoliberalen Globalisierung ist das problematisch. Von Julian Nicolai Hofmann 15.5.2026
„Marmor, Quecksilber, Nebel“ Der Ursprung der Welt, die Grenzen der Sprache In „Marmor, Quecksilber, Nebel“ kreist Judith Schalansky um die Frage, ob sich die Weltgeschichte aus einem einzelnen Gegenstand entfalten lässt. Von Lukas Böckmann 6.5.2026
Antiker Philosoph über Merz „Es ist die Sache des Unwissenden, andere anzuklagen“ Kolumne Geraschel von Doris Akrap In einem Interview zitiert Merz einen antiken Philosophen des Stoizismus. Nun spricht Epiktet selbst – über sein Œuvre, Weisheit und Ahnungslosigkeit. 1.5.2026
Neuer Roman von Elias Hirschl Die schweigende Sekte vor deiner Haustür Die Verschriftlichung der Verschriftlichung der Verschriftlichung: Elias Hirschls Roman „Schleifen“ ist eine humorvolle Tour de Force durch die Sprachphilosophie. Von Fokke Joel 22.4.2026
Philosophin über Verletzlichkeit „Der Gewaltbegriff hat sich enorm erweitert“ Seit Traumatisierbarkeit und Verletzbarkeit den Diskurs prägen, wächst die Cancel Culture. Aber auch die fruchtbare Selbstermächtigung von Opfern. Interview von Petra Schellen 20.4.2026
Austellungen in Karlsruhe Die KI kennt keine feinen Unterschiede Hypnose oder Wettstreit mit dem Bewusstsein: Unterschiedlicher könnte man das Verhältnis von Kunst und KI nicht darstellen als in zwei Karlsruher Ausstellungen. Von Carmela Thiele 23.3.2026
Archäologie Was Brettspiele über antike Gesellschaften verraten Der Wunsch zu spielen ist so alt wie die Menschheit. Für die Archäologie sind antike Spiele deshalb besonders spannend. Von Birk Grüling 21.3.2026
Eva von Redecker über Jürgen Habermas Der Schulleiter ist nicht tot Jürgen Habermas bestand darauf, dass fortschrittliche Kräfte der Gesellschaft in der realen Geschichte auffindbar sein müssen. Was bleibt von seinem Werk? Von Eva von Redecker 21.3.2026
Umstrittene Philosophin Wer hat Angst vor Judith Butler? Die „Zeitschrift für Ideengeschichte“ widmet ihre aktuelle Ausgabe der kontroversen Theoretiker*in. Im Roten Salon der Volksbühne wurde diskutiert. Von Hilka Dirks 19.3.2026
Die Wahrheit Es denkt nun für Deutschland Aus aktuellem Großdenkeranlass ist Dienstag der Wahrheit-Poemtag. Heute erfreut sich die geneigte Leserschaft an einem, der sich für was Großes hält. Von Reinhard Umbach 17.3.2026
Nachdenken über Faschismus Wer staunt, begeht den ersten Fehler „Dieser Drang nach Härte“ von Eva von Redecker verwebt Beobachtungen, Gespräche und philosophische Konzepte zu einer eindringlichen Gegenwartsanalyse. Von Henriette Hufgard 16.3.2026
Was von Jürgen Habermas bleibt Krise als Normalzustand Kommentar von Dirk Knipphals Jürgen Habermas glaubte an die Vernunft. Die Moderne sah er als krisenhaft an – ein unfertiges Projekt. Und die Neuen Medien als revolutionär. 15.3.2026
Zum Tod von Jürgen Habermas „Das weiß doch jeder, was links ist“ Erstmals begegnete die taz Jürgen Habermas in den 1980er-Jahren. Seitdem schwankte ihr Urteil über den Philosophen zwischen Anerkennung und Skepsis. Von Dirk Knipphals 15.3.2026
Hoher Besuch in Lüneburg Weimer für die Redefreiheit Kolumne Großraumdisco von Johannes Strauch In Lüneburg gibt es ein neues Kant-Museum, der Kulturstaatsminister darf eine Eröffnungsrede halten – und meint „autokratische Züge“ zu erkennen. 14.3.2026
Michel Foucault Ein Mann der Metro und der Menge Michel Foucault wollte nicht für andere sprechen, sondern sie selbst zum Sprechen bringen. Sein Intellektuellenprogramm vereinte Theorie und Aktivismus. Von Cord Riechelmann 14.2.2026
Prokrastination Aus freiem Willen aufschieben Kolumne Freidrehen von Fabian Schroer Auch nicht zu entscheiden, bedeutet entscheiden: Kierkegaard und Sartre erklären, warum Prokrastination mehr mit Freiheit als mit Faulheit zu tun hat. 12.2.2026
Politische Theorie Rückkehr der Ordnung in Großräumen Carl Schmitt rüttelte an liberalen Überzeugungen. Begrüßen kann man die Aktualität seines Denkens keineswegs. Doch es hilft, die neue Weltordnung zu beschreiben. Von Karl-Heinz Ott 8.2.2026
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